Crowdinvesting: Mit wenig Geld in Immobilien investieren

Crowdinvesting: Mit wenig Geld in Immobilien investieren

Immobilienkauf nur mit viel Eigenkapital

Immobilien sind bei den Deutschen sehr beliebten. Das eigene Haus oder die eigene Wohnung sind das Ziel von vielen Familien und Teil der Altersvorsorge vieler Menschen. Doch der Kauf einer eigenen Immobilie ist ziemlich teuer und wird meist durch hohe Baukredite und Baufinanzierungen. Da ein Immobilienkauf sehr kapitalintensiv ist, verlangen die Banken oft viel Eigenkapital. Um dieses Eigenkapital aufbringen zu können muss teilweise sehr lange und aufwendig gespart werden, vor allem wenn das Einkommen nicht all zu groß ist.

Wer jedoch eine Immobilie erwerben möchte, nur um Rendite aus ihr durch Mieteinnahmen zu ziehen, für denjenigen gibt es auch andere Möglichkeiten. Von Immobilien-Boom in Deutschland zu profitieren kann man auch mit wenig Geld und ohne großes Eigenkapital. Ein weiterer Nachteil beim Erwerb einer eigenen Immobilie ist, dass eine große Menge an Kapital gebunden ist. Dieses Kapital kann in dieser Zeit woanders deutlich mehr Rendite erwirtschaften, besonders wenn die Immobilien selbst bewohnt wird.

Im Bereich der konservativen Geldanlagen gibt es bei Immobilien aber auch die Möglichkeit, schon mit wenigen Hundert Euro eine Rendite mit Immobilien zu erzielen. Dies erreicht man durch Crowdinvesting in Immobilien, bei dem man keine eigene Immobilie besitzt, sondern sich an Immobilien beteiligt. Diese Beteiligung wirft dafür eine attraktive Rendite in Form von Zinsen ab. Diese Zinsen können bis zu 7 % pro Jahr betragen und liefern somit eine weitaus bessere Rendite als Sparbuch, Tages- oder Festgeld.

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Alternative: Crowdinvesting in Immobilien

Bei Crowdinvesting denken die Meisten an das Investieren in Startups oder junge Unternehmen. Crowdinvesting gibt es aber auch für Immobilien und macht Immobilieninvestitionen für eine breite Anzahl an Investoren möglich. Beim Crowdinvesting in Immobilien besitzt man diese nicht, sondern beteiligt sich zusammen mit vielen anderen Privatinvestoren an einer Immobilie. Der Zusammenschluss der Privatanleger entsteht durch bestimmte Plattformen, wie zum Beispiel Bergfürst oder Exporo.

Durch das Crowdinvesting eröffnen sich für Privatanleger Chancen, die sonst nur Großinvestoren vorbehalten waren. Crowdinvesting in Immobilien funktioniert ähnlich wie ein Kredit. Die Privatinvestoren geben dem Bauinhaber ein Darlehen und bekommen im Gegenzug dafür eine Rückzahlung mit fester Verzinsung. Die Anleger verleihen Geld für einen vertraglich festgelegten Zeitraum und bekommen dafür im Schnitt 4 bis 7 Prozent Rendite pro Jahr. Die Ausschüttung erfolgt dabei jährlich oder einmal im Quartal.

Investitionen starten je nach Plattform bereits ab 10 €. Die hohe Verzinsung kommt daher Zustande, da keine Banken als Mittelsmänner involviert sind. Das spart Kosten, die direkt an die Anleger fließen können und so die Rendite erhöhen. Durch das Kleinanlegerschutzgesetz sind Immobilieninvestitionen auf maximal 25.000 € pro Investition begrenzt. Es gibt aber keine Beschränkung auf die Anzahl an Investitionen, sodass man auch mehrere 25.000 € in unterschiedliche Projekte investieren kann.

Welche Vorteile hat Crowdinvesting in Immobilien?

Crowdinvesting in Immobilien ermöglicht es auch Anlegern mit geringem Eigenkapital in Immobilien zu investieren und vom Boom zu profitieren. Die Geldanlage in Immobilien bietet eine fixe und lukrative Verzinsung von bis zu 7 Prozent auf eine relativ kurze Vertragslaufzeit, die bereits ab 12 Monate startet. In dieser Hinsicht kann es Crowdinvesting in Immobilien sogar mit dem Festgeld aufnehmen, welches oft nicht mehr als 1 % Zinsen abwürft.

Wie bei jeder Geldanlage birgt Crowdinvesting auch gewisse Risiken. Diese können aber durch eine Streuung auf mehrere Projekte deutlich reduziert werden. Generell gelten Immobilienanlagen als eine sehr sichere Geldanlage. Des Weiteren besteht hohe Transparenz bei den Projekten. Die Anleger werden stetig mit neuen Informationen zum Stand des Projekts informiert und mit Updates versorgt.

Ein wesentlicher Vorteil des Crowdinvestings gegenüber anderen Formen der Immobilieninvestition wie zum Beispiel offene Immobilienfonds oder Aktienfonds im Immobilienbereich sind die Kosten. Bei offene Immobilienfonds und Aktienfonds entstehen laufende Kosten pro Jahr, die sogenannten Total Expense Ratios (TER). Diese TER können gut und gerne bis etwa 2 % der Anlagesumme pro Jahr ausmachen. Diese Kosten alleine fressen schon einen großen Teil der Rendite auf. Zu den TER kommen meist noch Ausgabeaufschläge, die einmalig beim Kauf dieser Finanzprodukte anfallen. Die Ausgabeaufschläge betragen oft auch bis zu 5 % der Anlagesumme, was sehr teuer ist. Das Crowdinvesting ist hingegen für Investoren kostenlos. Das bedeutet die komplette Rendite bleibt beim Anleger!

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Welche Nachteile gibt es beim Crowdinvesting?

Vor jeder Investition ist das Abwägen der Risiken zwingend erforderlich. Auch das Crowdinvesting in Immobilien birgt gewisse Risiken, die bedacht werden müssen. Zum einen wäre da das bauliche Risiko zu erwähnen. Fehler am Bau der Immobilie können immer bestehen und im Laufe der Betriebszeit Kosten verursachen oder gar das gesamte Projekt gefährden. Hier kann nur ein geringer Einfluss seitens des Anlegers genommen werden. Lediglich vor der Investition kann man sich über die Bauabwicklung informieren und recherchieren. In Deutschland herrschen aber gute Standards und gesetzliche Regelungen, die dieses Risiko reduzieren.

Nach dem Bau besteht natürlich das wirtschaftliche Risiko. Die Immobilie hat einen gewissen Gewerbezweck. Sollte dieser wider Erwarten nicht erfüllt werden könne, weil die Wirtschaftslage nicht gut ist, dann kann die Immobilie keine Rendite erwirtschaften. Dieses Risiko können Anleger allerdings durch eine gute Recherche im Vorfeld der Investition reduzieren. Die Projekte liefern hierzu alle nötigen Informationen, wie die Immobilie genutzt werden soll. Abzuwägen, wie sicher dieser Nutzungszweck ist, ist Sache des Investors.

Darüber hinaus sollte bedacht werden, dass das Kapital über die Vertragslaufzeit hinweg fest gebunden ist. Ein vorzeitiger Ausstieg ist nicht möglich. Des Weiteren hat man als Investor beim Crowdinvesting in Immobilien kein Mitspracherecht an dem Projekt. Das bedeutet, dass man im Vorhinein mit dem Projekt vollends zufrieden sein muss.

Abgesehen von diesen Nachteilen kann man das Crowdinvesting als einen guten Ersatz für Festgeld ansehen, nur mit deutlich mehr Rendite!

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Welche Anbieter für Crowdinvesting gibt es?

In Deutschland gibt es zwei sehr renommierte Crowdinvesting-Plattformen für Immobilien. Diese unterscheiden sich vor allem durch ihre angebotenen Projekte. Die Plattformen sorgen für die nötige Sicherheit der Anleger, zum Beispiel durch treuhänderische Verwaltung der Finanzierungsgelder. Denn die Plattformen sind staatlich autorisierte Vermögensberater. Sie unterliegen der gesetzlichen Informationspflicht und Kleinanlegerschutz. Die gespeicherten personenbezogenen Daten werden verschlüsselt übertragen und gesichert aufbewahrt. Das Investieren ist einfach und erfolgt in wenigen Schritten online: registrieren, Projekt auswählen investieren!

Bergfürst:

  • über 70 Projekte
  • ca. 60.000 Investoren
  • über 100 Mio. € vermitteltes Kapital
  • 5 bis 7,5 % Verzinsung p.a.
  • Anlagebetrag ab 10 €
  • Anlage als monatlicher Sparplan möglich
  • 12 bis 36 Monate Laufzeit

Exporo:

  • über 300 Projekte
  • ca. 26.000 Investoren
  • über 570 Mio. € vermitteltes Kapital
  • 4 bis 7 % Verzinsung p.a.
  • Anlagebetrag ab 1.000 €
  • 12 bis 36 Monate Laufzeit
  • Kostenlos investieren

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80.5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.