Die Chartanalyse ist dafür da, um zu verstehen, was ein Chart aussagt und welche Auswirkungen das auf die zukünftige Entwicklung des Aktienkurses haben wird. Mit der Chartanalyse, auch technische Analyse genannt, können wir damit unser Risiko reduzieren und unsere Gewinne optimieren. Denn liest man Charts richtig, weiß man schnell, ob eine Aktie aktuell kaufenswert ist oder eher das Gegenteil. Man kann sie dafür verwenden, wo lohnenswerte Einstiegsmöglichkeiten für eine Aktie sind und wo man auch mal Gewinne mitnehmen kann. Dadurch konzentriert man sich mehr auf die Fakten und weniger auf die eigenen Emotionen, die uns viel zu oft falsche Entscheidungen verleiten.

Viele verlieren Geld an der Börse, weil sie sich nicht das nötige Wissen aneignen. Aber mit dem richtigen Wissen kann man besser als die breite Masse sein und damit auch erfolgreich an der Börse. Wie in vielen Bereichen ist es auch bei der Chartanalyse so, dass man mit steigender Erfahrung auch besser wird. Börse muss nicht kompliziert oder beängstigend sein! Man muss aber auch was dafür tun und lernen!

Erfahre hier Schritt-für-Schritt und ohne Anmeldung, was hinter der Chartanalyse steckt. Klicke dich dazu einfach durch die einzelnen Kapitel und lerne, worauf du bei der Chartanalyse achten musst:

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1. Die Basis der technischen Chartanalyse

“Die technische Analyse ist das Studium von Marktbewegungen, abgebildet in Charts, mit deren Hilfe man versucht die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Kursbewegungen vorherzusagen.”

Die Chartanalyse zielt nicht darauf ab, mit 100% Gewissheit zu sagen, wo eine Aktie morgen, nächste Woche oder in einem Jahr steht. Stattdessen lehrt und die Chartanalyse, welche Kursbewegung wahrscheinlicher. So liefern uns Indikatoren und bestimmte Preislevel der Vergangenheit wichtige Informationen über den aktuellen und zukünftigen Kurs einer Aktie. Dadurch können wir zum Beispiel beurteilen, wo wichtige Widerstands- und Unterstützungszonen sind, oder ob eine Aktie heißgelaufen ist und eine Korrektur zu erwarten ist.

Grob gesagt, gibt uns die Chartanalyse einen Fahrplan für Aktien zur Hand. Wenn das und das passiert, dann ist das nächste Ziel für die Aktie wahrscheinlich dieser Kurs.

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Die Basis der Chartanalyse bilden diese 3 Grundannahmen:

1) Der Markt preist alles ein!

Kurse werden durch verschiedene Dinge beeinflusst. Seien es nun fundamentale Datenpolitische Entscheidungen oder psychologische Faktoren
So können zum Beispiel gute Quartalsergebnisse von Unternehmen Kursen nach oben verhelfen, aber auch die Aktie nach unten schicken, falls die Erwartungen nicht erfüllt wurden. In letzterem zeigt sich zum Beispiel auch der psychologische Faktor. So können die fundamentalen Daten (Gewinnsteigerung) zwar gut sein, aber die Anleger und Märkte hatten mehr erwartet und strafen die Aktie ab. Anhand von diesem Beispiel sehen Sie, das Märkte für den Laien sich manchmal irrational verhalten, wobei es einzig und allein die Psychologie des Menschen ist, die dahintersteckt. Doch dazu später mehr.
Auch politische Entscheidungen können gravierende Auswirkungen auf den Markt haben. So können Konflikte zwischen Staaten, wie z.B. der Handelsstreit zwischen den USA und China oder Kriege, die Märkte in Angst versetzen. Die Kurse fallen! Genauso kann aber auch das Gegenteil der Fall sein, z.B. wenn der Leitzins gesenkt wird. Die Kurse steigen, weil Liquidität (also Geld) in den Markt kommt, die dann in den Aktienmarkt fließt.
Märkte reagieren also auf Einflüsse von außen. Nach einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Nachrichtenlage kann man davon ausgehen, dass alle bekannten Einflussfaktoren sich im Kurs widerspiegeln. Das erkennt man auch daran, dass schlechte Nachrichten irgendwann mal ihre „Power“ verlieren und den Kurs nicht mehr nach unten beeinflussen können (Bodenbildung könnte nah sein).

2) Kurse bewegen sich in Trends!

Das Trendkonzept ist ein Stützpfeiler in der technischen Analyse und unabdingbar für den Handel von Aktien, CFDs, Kryptowährungen oder anderer Assets. Ist ein Aufwärts- oder Abwärtstrend etabliert, so setzt er sich mit höherer Wahrscheinlichkeit fort, als dass er sich umkehrt. Eine Trendumkehr passiert meist nicht von heute auf morgen, sondern zeichnet sich ab. Mit der technischen Analyse kann man diese Zeichen erkennen, verstehen und gewinnbringend einsetzen!

 „The Trend is your friend!“

Dieser Spruch sagt im Prinzip aus, dass man nicht gegen den vorherrschenden Trend handeln sollte.

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Chartanalyse Dax primäre Trendlinie
Abbildung: Dax, Monatschart mit primärer Trendlinie

3) Geschichte wiederholt sich selbst!

Technische Analyse hat nichts mit willkürlichen Vorhersagen zu tun, die genau so eintreten werden. Vielmehr werden anhand der Vergangenheit Aussagen über die Zukunft gemacht. Daraus leitet man dann Wahrscheinlichkeiten ab, in welche Richtung ein Kurs gehen wird. Man studiert die Vergangenheit, um zu wissen, was in der Zukunft passieren könnte. Der Grund warum das funktioniert ist, dass die Märkte von der Psyche der Markteilnehmer gesteuert werden. Und die Psychologie des Menschen ist biologisch programmiert und ändert sich nicht!