Online-Broker

Kleine aber feine Unterschiede bei Depots

Um in Aktien, Fonds oder ETFs investieren zu können braucht jeder ein Depot. Mittlerweile bietet so gut wie jede Bank ihren Kunden ein Depot an. Doch es kann sich lohnen Depots zu vergleichen und das passende Depot zu finden. Die Unterschiede der Angebote sind meistens nicht sehr groß. Deshalb ist es umso wichtiger genau hinzuschauen, um die besten Konditionen finden zu können.

Eigentlich bei allen Banken gibt es keine Depotgeühren und die Depotführung ist kostenlos. Günstige Orderkosten sind dabei besonders wichtig für Leute die viele Transaktionen haben oder mit kleinen Geldbeträgen (weniger als 1000 € pro Order) handeln. Gerade dann fressen teure Ordergebühren schnell Gewinne auf oder reduzieren diesen. Wichtig sind aber auch andere Faktoren wie zum Beispiel Kundenservice, eventuelle Negativzinsen auf Guthaben, Sparpläne und die Möglichkeit des mobilen Bankings.

Wer schon ein Depot besitzt muss keine Bedenken haben! Ein Depotübertrag ist kinderleicht und ist in wenigen Minuten erledigt. Oft gibt es sogar noch Prämien beim Depotübertrag, die durchaus lukrativ sein können.
 

Welche Kriterien sollte ein Depot erfüllen?

  • Gebühren: Das Depot sollte kostenlos sein, die Ordergebühren möglichst gering
  • Prämien: manchmal erhält man lohnenswerte Prämien bei Depoteröffnung- oder übertrag
  • Handelsplätze: möglichst viele Handelsplätze, international sowie außerbörslich sind von Vorteil
  • Einlagensicherung: Depot unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 €, manche bieten Extra-Sicherungen an
  • Kundenservice: unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten bei Fragen; teilweise wird auch Finanzberatung angeboten
  • Musterdepot: kostenlose Demos sind gerade für Einsteiger interessant und hilfreich

Im Folgenden findest du 11 renommierte Banken und ihre Depots mit guten Konditionen zum Vergleichen:

Depot-Vergleich:

Anzeige:

1822direkt

1822direkt Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 4,95 € pro Order
  • viele Sonderaktionen
  • über 790 sparplanfähige ETFs

Anzeige:

CapTrader Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 2 € pro Order
  • Zusatzabsicherung zur Einlagensicherung
  • kostenfreie Webinare, Seminare und Hotline
  • Leerverkäufe (Shorten) von Aktien möglich
  • Optionen handeln
  • 250 € Prämie für geworbene Freunde
  • kostenloses Demokonto
  • mehrfach ausgezeichnet
  • Mobiles Trading per App

Anzeige:

comdirect Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 3,90 € pro Order
  • mehrfach ausgezeichnet
  • Persönlicher Kundenservice
  • comdirect-Trading-App
  • über 600 sparplanfähige ETF
  • Vermögenswirksame Leistungen anlegen

Anzeige:

Consorsbank Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 3,95 € pro Order
  • bis zu 5000 € Bargeldprämie bei Depotübertrag
  • Sparpläne ab 25 € monatlich
  • über 450 sparplanfähige ETF
  • Mobil bleiben dank App

Anzeige:

DKB-Broker Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 4,95 € pro Order
  • viele Sonderaktionen
  • über 790 sparplanfähige ETFs

Anzeige:

Flatex Vorteile:

  • Traden ab 5,90 € pro Order (teilweise günstiger)
  • kostenlose Webinare
  • mehrfach ausgezeichnet
  • CFD-Trading möglich
  • über 900 sparplanfähige ETF

Anzeige:

ING Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • lukrative Sonderaktionen
  • Traden ab 4,95 € + 0,25 % des Kurswerts pro Order
  • Auszeichnung “Deutschlands beliebteste Bank” im Magazin “Euro”

Anzeige:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.financeads.net zu laden.

Inhalt laden

netbank Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • über 8000 Fonds handelbar
  • über 3800 Fonds & 100 ETFs sparplanfähig
  • ab 0,95€ für Fondsorder
  • Sparpläne ab 25€ monatlich

Anzeige:

Onvista Bank Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • 3 verschiedene Depot-Arten
  • keine Negativzinsen auf Kontoguthaben
  • kostenfreie ausländische Dividendenzahlungen
  • Sparpläne ab 50 € Sparrate und 1 € Gebühr
  • gratis Handelssoftware GTS®-Basis

Anzeige:

S Broker Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 8,99 € pro Order
  • bis zu 80% Rabatt für aktive Trader
  • Dekafonds handeln
  • Mobile Trading-App
  • optionales CFD-Konto

Anzeige:

Smartbroker Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 0 € pro Order
  • keine versteckten Kosten
  • über 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • über 600 sparplanfähige ETFs
  • über 10 ETC-Sparpläne
  • Wertpapierkredite ab 2,25% Zinsen

Anzeige:

Targobank Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Traden ab 4,95 € pro Order
  • 10 Free Trades im ersten Jahr im Online-Brokerage
  • 3 verschiedene Depot-Klassen
  • Mobile-Banking

Link zur Targobank:*

Häufige Fragen zum eigenen Depot:

Wie eröffnet man ein Depot?

Ein Depot eröffnen ist einfach und geht relativ schnell. Nachdem du dich für ein Depot einer Bank entschieden hast, musst du zunächst deine persönlichen Daten eingeben. Das kann entweder online über eine Dateneingabe erfolgen oder du druckst dir den Antrag aus und füllst ihn per Hand aus. Als Nächstes müssen noch deine Personalien geprüft werden. Dazu gehst du, mit dem unterschrieben Depot-Antrag, zur nächsten Postfiliale oder zu einer Filiale deiner Depot-Bank.

Willst du mit deinem Depot nicht nur Aktien handeln, sondern auch Derivate wie Optionsscheine und Zertifikate, musst du bei der Bank deines Depots die “Termingeschäftsfähigkeit” bekommen. Dafür klärt dich deine Bank lediglich über die zusätzlichen Risiken des Handels mit Termingeschäften auf und lässt dich diese Risikobelehrung unterschreiben. So prüft die Bank, ob auch ausreichend Erfahrung im Terminmarkt vorhanden ist, beziehungsweise ob der Antragsteller sich des Risikos bewusst ist. Die Unterschrift für die Termingeschäftsfähigkeit muss laut Wertpapierhandelsgesetz alle 2 Jahre wiederholt werden. Wurden alle Formulare unterschrieben, wird der Antrag abgeschickt und wenige Tage später sollte ein Brief mit den Aktivierungsunterlagen von deiner Depot-Bank bei dir im Briefkasten sein. Nach der Online-Aktivierung des Depots, mit Festlegung des Passworts, kann der Aktienhandel gestartet werden.

Wie wechselt und überträgt man ein Depot? 

Möchte man sein Depot wechseln kommt die Frage: Was passiert mit den Aktien auf dem alten Depot? Hat man sich dafür entschieden das Depot zu wechseln, eröffnet man zuerst das neue Depot bei der neuen Bank. Ist das neue Depot eröffnet, muss man sich darum kümmern, dass die Aktien vom alten Depot auf das neue Übertragen werden. Die alten Aktien müssen dafür nicht verkauft werden!

Der Depotübertrag funktioniert über ein Formular, dass man sich bei der neuen Bank herunterladen kann. Nach ausfüllen und zusenden dieses Formulars wird der Depotübertrag durch die Bank durchgeführt. Dieser Depotübertrag ist laut Gesetz kostenlos und dauert in der Regel 3 bis 4 Wochen. Wichtig zu beachten ist, dass während dieser Zeit, in der die Aktien übertragen werden, die Aktien nicht verkauft werden können. Nach erfolgreichem Depotübertrag kann man das alte Depot kündigen und zur Löschung freigeben.

Werbung

Ist es sinnvoll mehrere Depots zu haben?

Ob man mehrere Depots haben möchte, ist sicherlich von Person zu Person unterschiedlich. Es kann jedoch für Leute durchaus sinnvoll sein, die mehrere Strategien verfolgen und sich durch mehrere Depots eine bessere Übersicht verschaffen wollen. Ebenfalls benötigen manche Strategien bestimmte Konditionen bei der Depotführung, wodurch es sich auch finanziell lohnen kann, mehrere Depots zu führen. Nehmen wir an, du hast 3 Strategien die sich aus ETF-Sparplänen, Einzelaktien und Trading mit Aktien zusammensetzen. Dann ist es besser sich für jede einzelne Strategie das jeweils passende Depot herauszusuchen.

Für die Sparpläne ist es sinnvoll, dass man ein Depot bei einer Bank wählt, bei der man möglichst viele ETFs und Aktien als Sparplan ausführen kann und die Gebühren für Sparpläne gering sind.

Für das Trading empfiehlt sich ein Depot, bei dem die Orderkosten sehr niedrig sind, da beim Trading viele Transaktionen durchgeführt werden und das bei zu hohen Ordergebühren einiges kosten kann und die Gewinne schmälert. Wie du siehst, ist es also ratsam sich schlau zu machen und das richtige Depot für deine Strategien zu finden.

Wie kauft man eine Aktie?

Das Erste, was man braucht, um eine Aktie kaufen zu können ist ein Depot. In dem Depot werden die gekauften Aktien aufbewahrt, wie in einer Geldbörse. Hat man sich für ein Unternehmen entschieden, von dem man eine Aktie kaufen möchte, sucht man die sogenannte WKN-Nummer heraus. Die WKN besteht aus Buchstaben und Zahlen und ist ein einmaliges, international gültiges Erkennungsmerkmal für eine Aktie. Mit dieser WKN geht man in die Ordermaske, um eine Aktie zu kaufen. Nun gibt man die herausgesuchte WKN ein und wählt die Anzahl der Aktien aus, die man kaufen möchte.

Ebenfalls auszuwählen ist das Abrechnungskonto, also das Girokonto, von dem das Geld für den Aktien kauf abgebucht werden soll. Meistens jedoch wird im Vorhinein festgelegt, von welchem Konto das Geld abgebucht wird.

Wichtig ist auch, den Handelsplatz auszuwählen, an dem die Aktie gekauft werden soll. Es gibt zwei Arten von Handelsplätzen, nämlich den börslichen Handel an Börsen wie Frankfurt, Stuttgart und vielen weiteren. Und es gibt den außerbörslichen Handel, auch Direkthandel oder “Over the Counter” (OTC) genannt. Beim Börsenhandel kommen neben den Ordergebühren bei der Depot-Bank noch Börsengebühren hinzu, die sich auf einen gewissen Prozentsatz des Handelsvolumen belaufen. Der Direkthandel bei Tradegate oder Lang & Schwarz erheben keine Börsengebühren und man zahlt nur die Ordergebühr. Beim Direkthandel kann man zudem länger Handeln als an der Börse, da die Börsenzeiten bereits früher anfangen und später enden.

Wichtig zu beachten sind auch die unterschiedlichen Orderformen. Die 2 wichtigsten sind der Sofortkauf zum nächst besten Marktpreis und der Limit-Kauf, bei dem man einen bestimmten Preis nennt, zu dem man die Aktie kaufen möchte. Sind alle Eingaben abgeschlossen, bestätigt man den Kauf mit der TAN und die Kauforder ist aufgegeben.

Werbung
Banner Exporo

Wie bekommt man eine Dividende für eine Aktie?

Um eine Dividende zu erhalten, muss man im Besitz einer Aktie eines Unternehmens sein, das eine Dividende ausschüttet. Die Dividende und ihre Höhe wird auf der Jahreshauptversammlung in einer einfachen Mehrheit durch die Aktionäre abgestimmt. Eine Dividende zu zahlen ist kein Muss und kann sich von Jahr zu Jahr ändern. Um eine Dividende ausbezahlt zu bekommen, muss man lediglich zum Stichtag im Besitz von mindestens einer Aktie sein. Die Dividende wird dann automatisch in den kommenden Tagen oder Wochen automatisch auf das Konto überwiesen.

Was ist eine Limit-Order?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Was ist ein Stop-Loss?

Ein Stop-Loss ist eine Orderform, um Verluste zu begrenzen und das Risiko zu senken. Bei einem Stop-Loss wird ein Preis definiert, bei dessen erreichen die Aktie automatisch zum bestmöglichen Preis verkauft wird. Dies nennt man eine Stop-Market-Order. Bei der Stop-Limit-Order hingegen wird beim Erreichen des gewählten Stop-Preises eine Limit-Order zum vorher definierten Preis gesetzt. Dabei kann es jedoch passieren, dass dieses Limit dann nicht erreicht wird und die Aktie nicht verkauft wird. Daher ist eine Stop-Market-Order sicherer. Wichtig bei der Wahl des Stop-Loss ist es, herauszufinden wie viel Verlust man maximal bereit ist in Kauf zu nehmen.

Um ein Stop-Loss richtig zu setzen ist ratsam, sich an wichtigen charttechnischen Marken zu orientieren, da bei deren unterschreiten die Wahrscheinlichkeit auf eine Trendwende groß ist und damit die Verluste sich ausweiten können. Das Stop-Loss liegt also immer unterhalb des aktuellen Kurses. Da Aktien natürlichen Schwankungen unterliegen, muss man beachten, dass das gewählte Stop-Loss nicht innerhalb dieser natürlichen Schwankungsbreite liegt, da sonst die Aktie verkauft werden könnte, obwohl der Aufwärtstrend noch vollkommen intakt ist. Steigt der Kurs, kann man das Stop-Loss anheben und so Gewinne absichern. 

Werbung